In den Osterferien ist im JuZe wieder einiges los.

15.04.2019 – Besuch im Aqualand Köln-Chorweiler -> mehr Infos hier!
16.04.2019 – Besuch im Abenteuer-Museum ODYSSEUM -> mehr Infos hier!
17.04.2019 – Kletterspaß im Clip’n climb in Viersen -> mehr Infos hier!
18.04.2019 – Abendprogramm und Übernachtung im JuZe -> mehr Infos hier!
18.04.2019 – Märchentheater „Von Einem, der auszog das Fürchten zu lernen“ -> mehr Infos hier!
23.04.2019 – Laser-Tag im Starship Frechen -> mehr Infos hier!

Anmeldungen gibt‘s im:
Städt. Kinder– und Jugendzentrum „Juze-Mitte“
Chaunyring 11-13
50126 Bergheim
02271-65055
juze-mitte@bergheim.de
www.juze-bergheim.de

Liebe Vereinsmitglieder,
liebe Freunde und Gönner von Süd-West,

in die hier veröffentlichte Einladung unseres Landrates Michael Kreuzberg möchten wir uns als Kooperationspartner und Organisatoren der Veranstaltung einreihen und alle Freunde und Gönner des SüdWestWind e.V. ganz besonders herzlich zur Vernissage am 24. Januar 2019 um 17:00h in das Kreishaus, Galerie am Skulpturenhof, einladen.


Es handelt sich um eine schulen-übergreifende Kunstausstellung unter dem Motto ‚Was uns bewegt‘, an der die Erich Kästner-Hauptschule, das Gutenberg-Gymnasium sowie die Geschwister-Scholl-Realschule teilnehmen.

Alle Schulen befinden sich im Stadtteil Süd-West, der vor Jahren noch als sozialer Brennpunkt galt und sich unter maßgeblicher Beteiligung des Landes NRW, der Stadt Bergheim, aber auch unseres Bürgervereins SüdWestWind e.V. zu einem attraktiven und lebenswerten Stadtteil gemausert hat. Begonnen wurde seinerzeit mit äußerlichen Verbesserungen wie Fassadensanierung, Beseitigung von Angsträumen durch moderne Beleuchtung und das Roden von Büschen, Verschönerung von Schulhöfen, Errichtung wunderschöner Spielplätze und dem Abriss von inzwischen zwei Hochhauskomplexen, sicherlich einmalig in NRW.

Wesentlich für unsere Vereinsarbeit war es jedoch, den inneren Zusammenhalt der Menschen im Stadtteil zu fördern und die in der Phase des Projektes ‚Soziale Stadt NRW‘ seitens der Stadt Bergheim eingerichteten Initiativen zu verstetigen. Die Menschen sollten sich ohne Scheu begegnen und Kinder und Jugendliche – unabhängig von ihrer Herkunft – die gleichen Chancen haben.
Daran arbeiten wir auch weiterhin kontinuierlich und stellen mit einigem Stolz fest, dass uns dies gelingt und dass dieses auch von der Stadtverwaltung so gesehen wird.

Mit Ihrer/Eurer Teilnahme an ‚unserer‘ Kunstausstellung würden Sie/würdet Ihr den beteiligten Schülerinnen und Schülern große Anerkennung bezeugen und uns große Freude bereiten.

Beste Wünsche und Grüße zum Neuen Jahr!

Für den SüdWestWind e.V. und die Kulturkreisler:
Ursula Schlößer/Projektleiterin

Mit freundlicher Genehmigung des Leiters der Menschenrechts-AG des Gutenberg-Gymnasiums, Rolf Höpfner, und in Anerkennung des Engagements der Pädagogen und Schülerinnen und Schüler veröffentlichen wir hier den ausführlichen Pressebericht für interessierte Leser.

Menschenrechts-AG feiert 20 jähriges Jubiläum

Ein ganz besonderes Jubiläum feierte die Menschenrechts-AG des GuGy am vergangenen Montag, den 10.12.2018. Rolf Höpfner, Lehrer für Sozialwissenschaft und Französisch am GuGy, hatte die AG auf Wunsch von Schülerinnen und Schülern 1998 ins Leben gerufen und kann nun auf 20 Jahre zurückblicken, in welchen er sehr engagiert mit Schülern an Themen der Menschenrechte gearbeitet hat.
Die Idee einen Projekttag für die gesamte Mittelstufe zu organisieren, wurde bereits in Klasse 7 umgesetzt. Dort führten die Klassenlehrer für die Jahrgangsstufe 7 einen Projekttag zur Förderung der Klassengemeinschaft durch. weiterlesen

Aus Anlass der am 10. Dezember 1948 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris verkündeten Menschenrechts Charta hat das Gutenberg-Gymnasium Bergheim seit 1998 einen Projekttag eingerichtet, der von dem Pädagogen Rolf Höpfner geleitet wird. Der Tag wird mit Workshops, einem Museumsgang (= gemeinsamer Rundgang aller Schülerinnen und Schüler bei den verschiedenen Arbeitsgruppen) sowie einem festlichen Teil untermalt von Chorgesang und einer Präsentation in der Aula jeweils am 10. Dezember eines Jahres gewürdigt. Am vergangenen Montag fand diese Veranstaltung bereits zum 20. Mal statt.

Das Gutenberg-Gymnasium versteht sich als ‚Schule ohne Rassismus‘ und als ‚Schule mit Courage‘. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht und neun finden sich mit ihren Pädagogen in Arbeitsgruppen zusammen, die sich gezielt mit den Auswüchsen von Diskriminierung von Minderheiten auseinandersetzen und werden angehalten, dagegen Position zu beziehen und Verständnis aufzubringen, das sie durch Hintergrundwissen erlangen können.

Der erste von 30 Artikeln der Charta lautet:

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“

Wir hatten Gelegenheit, eine Arbeitsgruppe von Mädchen zu besuchen, die sich ausschließlich mit Kopfbedeckungen befasste. Hier wurde fleißig recherchiert, so dass offenkundig wurde, dass diese auf Zugehörigkeit, Individualität, Modebewusstsein, Religion und auch Tradition basieren.

Gespannt waren wir auf einen Workshop, der als ‚Flüchtlingslager‘ angekündigt war, sich dann jedoch als Präsentation des gemeinnützigen Vereins Cap Anamur herausstellte. Wir unterhielten uns mit der Pressesprecherin der Zweigstelle Köln, Franziska Bähr. Bereitwillig gab sie uns Auskunft.

Der Verein wurde 1979 von Christel und Rupert Neudeck und Freunden ins Leben gerufen. Zu den Freunden gehörte auch Heinrich Böll. Wir erfuhren, dass der Verein nicht am Aufbau von Flüchtlingslagern beteiligt ist. Vielmehr schafft er Strukturen in Krisen- und Kriegsgebieten, die das Leben der notleidenden Menschen in den Lagern dauerhaft verbessern. Man baut Krankenhäuser und Schulen bzw. setzt diese instand. Außerdem wird Aus- und Weiterbildung einheimischer Mitarbeiter betrieben und es werden Baumaterialien, Hilfsgüter und Medikamente bereitgestellt und vieles mehr; dies auch an Orten, die aus der medialen Berichterstattung verschwunden sind. Cap Anamur e.V. leistet humanitäre Hilfe weltweit.

Nähere Einzelheiten über diesen Verein sind unter https://de.wikipedia.org/wiki/Cap_Anamur/Deutsche_Not-Ärzte abrufbar.

Für den SüdWestWind e.V.
Ursula Schlößer/Projektleiterin KulturWind