Gern gesehener Gast

Nach sieben Jahren macht uns Petra Hammesfahr die Freude, ein zweites Mal im FuNTASTIK zu lesen. Inzwischen ist ihre Karriere weiter steil nach oben gegangen und sie ist auch international zu einer Berühmtheit geworden. In den USA wurde ihr Buch Die Sünderin unter dem Titel The Sinner zu einer Miniserie verarbeitet und landete prompt in der Vorschlagsliste für den Golden Globe 2018.

Es erfüllt uns mit Stolz, dass die aus Kerpen stammende Petra Hammesfahr unser kleines Bürger- und Familienzentrum FuNTASTIK am 23. Februar 2018 beehrt. Damit können wir unseren Stadtteilbürgern, die zu einem großen Teil nicht in üppigen Verhältnissen leben, den hautnahen Kontakt zu einer der erfolgreichsten Autorinnen in der Geschichte des Kriminalromans ermöglichen und damit wieder einmal gesellschaftliche Teilhabe vermitteln. Natürlich sind uns auch Gäste aus ganz Bergheim und Umgebung willkommen. Besonders möchten wir auch Schülerinnen und Schüler ansprechen, die für das Fach Literatur bestimmt von der Erzählkunst der Petra Hammesfahr lernen können.

Petra Hammesfahr wird aus ihrem Bestsellerroman Fremdes Leben lesen. Es handelt sich um die Geschichte einer Frau, die nach zwei Jahren im Koma ohne jede Erinnerung aufwacht. Das Buch ist nicht nur spannend, sondern gibt ausführlich Einblick in die Seelenlage der Protagonistin und ist damit auch psychologisch sehr aufschlussreich.

Tag der Lesung: Freitag, 23. Feburar 2018
Veranstaltungsort: FuNTASTIK, Meissener Str. 7, 50126 Bergheim.
Beginn: 19:00h
Einlass: 18:30h
Eintritt: € 4,00 / SchülerInnen zahlen die Hälfte
Vorverkauf: im FuNTASTIK

Die Kulturkreisler laden herzlich ein.

Für den SüdWestWind und die Kulturkreisler
Ursula Schlößer

Wieder einmal ist es dem Hoffnung e.V. Bergheim-Erft gelungen, den Kindern und Jugendlichen im CJG Haus St. Gereon einen Herzenswunsch zu erfüllen. Am 14. Dezember 2017, noch vor den Weihnachtsferien, konnten trotz der schlechten Witterungsverhältnissen auf dem Spiel-/Bolzplatz des Kinderheims drei jeweils drei Meter hohe Kletterfelsen aus Beton auf stabiler Grundlage aufgebaut werden.

Die Boulderfelsen wurden von der built a rock GmbH Cottbus auf ihrem Bauhof von speziellen Künstlern für den Zweck modelliert, um Natürlichkeit zu erzeugen. Solche Felsenkonstruktionen sind auf Langlebigkeit und Pflegearmut konstruiert.


Fotos: Rita Wegener, Dennis Vlaminck

Die für dieses ca. 33.000 EUR teure Projekt gewonnenne Sponsoren sind:

  • die Marga und Walter Boll Stiftung – Kerpen
  • die Caritasstiftung im Erzbistum Köln
  • die Aktion Lichtblicke e.V.
  • Radio Erft
  • HIT Kinderstiftung
  • die gemeinnützige Stiftung EIN HERZ LACHT – Troisdorf
  • das GaLaBau-Unternehmen JanSo aus Pulheim
  • und der Hoffnung e.V. Bergheim – Erft.

Dass die Kinder und Jugendlichen die Anlage in den Weihnachtsferien schon fleißig genutzt hatten, konnte man an den zahlreichen Gebrauchsspuren auf den Felsen ersehen.

Der Verein Hoffnung hat es mit seiner Aktion Herzenswünsche ermöglicht, dass diese Kletterfelsen-Kombination aufgestellt werden konnte. Rita Wegener, die Vorsitzende des Vereins, engagiert sich schon seit mehr als sieben Jahren, um den im Heim lebenden Kindern und Jugendlichen die unterschiedlichsten Wünsche zu erfüllen.

Dazu zählen z.B. eine Doppelschaukel, eine fünf Meter hohe Pagode, ein Bodentrampolin, das Fußballkleinspielfeld mit Kunstrasen und Beleuchtung, Sitzgelegenheiten, Trikots und Fußbällen und das Musikzimmer im Haus St. Gereon. Als sportliche Ergänzung wurden nun unter einer nahen vorhandenen Baumgruppe die Kletterfelsen dazu platziert.

„Ich bin froh, dass ich den Kinder und Jugendlichen im Hause mein Versprechen, die Felsen noch rechtzeitig vor den Weihnachtsferien zu erstellen, einhalten konnte“, sagt Wegener.

Innerhalb eines einzigen Tages konnten die Felsen aus Cottbus geliefert und eingebaut werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nun diese Boulderfelsen haben“, sagt Dr. Stephanie Bohn, die pädagogische Leiterin des Kinderheims. Sie bereichern das erlebnis- und sportpädagogische Angebot des Hauses sehr, das unbedingt weiter ausgebaut werden soll. „Wir sind hierzu auf der Suche nach einem Erlebnispädagogen, der entsprechende Angebote kursübergreifend erarbeiten soll.“

Auf dem Gelände leben ca. 55 Kinder und Jugendliche, hinzu kämen noch rund 80 Kinder und Jugendliche, die die Förderschule auf dem Gelände besuchen und die Kletterfelsen wohl während der Pausen und auch während des Sportunterrichts nutzen werden. „Mit den Felsen sind wir nun um eine sportliche Attraktion reicher.“

„Jedes Kind will klettern, jedes Kind will hoch hinaus“, sagt Marco Morschel, Projektkoordinator der gemeinnützigen Stiftung „EIN HERZ LACHT“, die das Herzenswunsch-Projekt mit unterstützt hat.

Rita Wegener möchte sich sehr herzlich bei allen Sponsoren, für das in sie gesetzte Vertrauen, Betreff Organisation und Umsetzung des tollen Projekts für die Kinder und Jugendlichen im Kinderheim St. Gereon Bergheim-Zieverich, bedanken.

Mail: hoffnung-bm-suedwest@netcologne.de
Internetseite: www.hoffnung-ev-bergheim-erft.de

Im Rahmen des Neujahrsempfanges der CDU Bergheim, am 04.01.2018 im Bürgerhaus Oberaußem, wurde zum 17. Mal der „Heiner-Leßmann-Preis“ an verdiente Ehrenamtler vergeben.

In diesem Jahr ging es um die Verdienste von Ehrenamtlern in Sachen Flüchtlingsbetreuung und Flüchtlingsunterstützung.

Herbert Vetter und Heribert Küppers vom „SüdWestWind“ bekamen einen Sonderpreis für:

„Herausragende und langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten auf dem Gebiet der Flüchtlingsbetreuung und Flüchtlingsunterstützung“ .

In seiner Laudatio ging Bürgermeister Volker Mießeler besonders auf das Projekt „ABITUR? – Ja, mit Coach!“ ein. Dieses Projekt des Südwestwind e.V. besteht nunmehr im vierten Jahr und hat schon einigen Bergheimer Schülern geholfen, das Abitur zu bestehen. Gegenwärtig werden 6 jugendliche Flüchtlinge und 3 Schüler mit Migrationshintergrund „gecoacht“, das heißt auf dem Weg zum Abitur professionell begleitet. Besonders diese Aktion des Vereins fand die Anerkennung der Jury.

Der Preis ist mit je einer Urkunde und einer Geldzuwendung verbunden. Dieser Betrag wurde dem Verein zur Verfügung gestellt.


Die diesjährigen Preisträger mit den Honoratioren der Bergheimer CDU. Herbert Vetter (6. v. re.) und Heribert Küppers (8. v. re.) Foto: Wolfgang Härtel

Für den SüdWestWind
Herbert Vetter

SüdWestWind proudly presents:

KulturWind 35
am 23. Februar 2018 im FuNTASTIK
Adresse: Meissener Str. 7, 50126 Bergheim

Petra Hammesfahr – Die Königin des psychologischen Thrillers liest aus ihrem Roman „Fremdes Leben“


[Foto mit freundlicher Genehmigung von Petra Hammesfahr)

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KulturWind 36
am 11. April 2018 im Medio.Rhein.Erft
Adresse: Konrad-Adenauer-Platz 1, 50126 Bergheim

Das Seniorentheater immergrün mit seinem neuesten Stück:
„Wenn der Schlaf nicht zu Ihnen kommen will, kommen Sie doch zu uns!“

[Archivbild aus KulturWind 21]

Am 23.12.2017 gibt es im FuNTASTIK, Meißenerstr. 7, 50126 Bergheim ein interaktives Neujahrsmärchen für Kinder zu sehen, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Beginn der Veranstaltung ist 11 Uhr.

Ein emotionaler Abend

Nach 2013 und 2015 ist es den Kulturkreislern des SüdWestWind in diesem Jahr zum dritten Mal gelungen, den Gospelchor ‚Rhythm ‚n‘ Joy‘ aus der Kölner Südstadt in das FuNTASTIK nach Bergheim zu verpflichten.

Die in Schwarz und Rot gekleideten Chormitglieder boten bei ihrem Einzug ein fröhliches Bild. Zur Eröffnung waren die beschwingten Titel California Dreaming und I can see clearly now zu hören, begleitet von dem Pianisten Christoph Ascher, der wieder einmal seinen Platz an dem über 100 Jahre alten Klavier eingenommen hatte. Der Chorleiter Roland Xander erklärte seine Gedanken zur Liedfolge, die auch ruhige, teilweise sakrale und den geheimnisvoll-schwermütigen Titel Hallelujah beinhalten würde. Bereits bei diesem Song war der Funke auf das Publikum übergesprungen, denn den Sängerinnen und Sängern konnte man durch die Leidenschaft ihres Vortrages die eigene Rührung anmerken. Lieder, wie Evening Rise und Lean on me taten ein Übriges. Einen Stimmungswechsel zum Fröhlichen brachten die dann folgenden Titel aus Sister Act, I will follow him und Hail Holy Queen.

Hier ein Wort zum Gospel an sich:

„Gospel (engl. für Evangelium) bzw. Gospelmusik hat seinen Ursprung im Liedgut, den Spirituals, der schwarzen amerikanischen Sklaven des 19. Jahrhunderts. Aus diesen Liedern, die zum Teil aus der Vermischung von traditionellen protestantischen Psalmgesängen sowie afrikanischen Rhythmen und Gesangsstilen hervorgingen, ist im Laufe des 20. Jahrhunderts, parallel zum Blues und Jazz, in den USA eine lebendige christliche Musik entstanden.“ (Quelle http://www.gospel.de/was-ist-gospel/).

Nach einer Pause ging es weiter mit Mama Loo und Mexico, Titel, die in den 60-er Jahren von den Les Humphries zu Evergreens gemacht wurden. Hier ging das Publikum ganz besonders mit. Es wurde mitgesungen, geklatscht, mit den Fingern geschnippt und auf der Stelle getanzt. Den Song Rock my Soul hatte Roland Xander mit seinem Chor im Reggae-Stil aufbereitet, was dem Publikum außerordentlich gefiel.

Ernst wurde es bei dem Lied Shine your light on me Jesus. Dieser Titel wurde immer als Solo von der im März d. J. verstorbenen Renate Hammacher vorgetragen. Ernste Mienen verrieten, dass man den Verlust dieses Chormitglieds noch nicht verkraftet hatte. Das dann folgende Lied The Rose, das die Liebe unberechenbar als wildes Wasser, Feuer und Sturm beschreibt, aber auch als eine Rose, die im Herbst vergeht, um im Frühling wieder neu zu erblühen, war verantwortlich dafür, dass an der Stelle Taschentücher gezückt werden mussten!

Der Song We shall overcome konnte von allen mitgesungen werden und erfüllte die Herzen mit der Hoffnung, dass alles noch gut werden kann. Dieser Titel sollte den Abschluss des Konzertes bilden. Aber so schnell ließ das Publikum den Chor nicht von der Bühne. Standing Ovations wollten nicht enden. Wie sich herausstellte, hatte Roland Xander als Zugabe Rockin‘ around the Christmas Tree vorbereitet, was ausgesprochen gut zur Jahreszeit passte. Nach drei weiteren Zugaben ließ man den Chor endlich gehen, jedoch nicht ohne das Versprechen, noch viele weitere Gastspiele im FuNTASTIK zu geben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Chor und Publikum im Laufe des Konzertes zu einer Einheit verschmolzen waren. Beglückte Menschen verließen das FuNTASTIK.

Für den SüdWestWind und die Kulturkreisler
Ursula Schlößer