Bergheim, im Dezember 2017

Liebe Vereinsmitglieder,

schon geht das Jahr 2017 wieder zu Ende, für jeden von uns sehr unterschiedlich. Manche erlebten ein gutes Jahr, andere hatten nicht so viel Glück. Man nahm Abschied von Verwandten und Freunden, lernte aber auch wieder neue Menschen kennen und vielleicht sind daraus Freundschaften entstanden. Das entschädigt ein wenig für die traurigen Dinge, die im vergangenen Jahr durchlebt wurden. So war es jedenfalls bei mir.

Wichtig ist, dass wir vorausschauen und optimistisch bleiben. Es ist unser Leben und das, was wir daraus machen, liegt in unserer Verantwortung. Ich weiß, es ist nicht immer leicht, aber nach einer gewissen Zeit sollte es einfacher werden.

Wenn wir in dieser besinnlichen Zeit das Jahr an uns vorüberziehen lassen, fallen uns bestimmt auch die vielen Missstände in der Welt ein. Fast jeder spricht von Frieden und friedlichem Zusammenleben. Dabei fängt das bei uns selbst an. Man muss seinen Nächsten ja nicht lieben, aber respektieren sollte man ihn schon, und seine Lebensweise tolerieren. Dazu gehört nicht viel, auch wenn einem das fremd vorkommt. Der Mensch ist leider erst mal skeptisch gegenüber allem Neuen und Fremden. Vielleicht betrachtet man es erst mal von der „interessanten“ Seite aus. Dabei wird der eigene Horizont erweitert und man lernt etwas dazu, was ja nie schaden kann.

So habe ich es in diesem Jahr erlebt. Einiges war traurig, anderes wiederum interessant und brachte Freude in den Alltag. Freudige Anlässe und Tage wünsche ich deshalb allen Mitgliedern des Vereins und ihren Angehörigen im neuen Jahr.

Eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit, auch im Namen des Vereinsvorstandes und einen guten Start in das neue Jahr 2018

wünscht Euch und Ihnen

Herbert Vetter

SüdWestWind proudly presents:

KulturWind 35
am 23. Februar 2018 im FuNTASTIK
Adresse: Meissener Str. 7, 50126 Bergheim

Petra Hammesfahr – Die Königin des psychologischen Thrillers liest aus ihrem Roman „Fremdes Leben“


[Foto mit freundlicher Genehmigung von Petra Hammesfahr)

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KulturWind 36
am 11. April 2018 im Medio.Rhein.Erft
Adresse: Konrad-Adenauer-Platz 1, 50126 Bergheim

Das Seniorentheater immergrün mit seinem neuesten Stück:
„Wenn der Schlaf nicht zu Ihnen kommen will, kommen Sie doch zu uns!“

[Archivbild aus KulturWind 21]

Am 23.12.2017 gibt es im FuNTASTIK, Meißenerstr. 7, 50126 Bergheim ein interaktives Neujahrsmärchen für Kinder zu sehen, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Beginn der Veranstaltung ist 11 Uhr.

Ein emotionaler Abend

Nach 2013 und 2015 ist es den Kulturkreislern des SüdWestWind in diesem Jahr zum dritten Mal gelungen, den Gospelchor ‚Rhythm ‚n‘ Joy‘ aus der Kölner Südstadt in das FuNTASTIK nach Bergheim zu verpflichten.

Die in Schwarz und Rot gekleideten Chormitglieder boten bei ihrem Einzug ein fröhliches Bild. Zur Eröffnung waren die beschwingten Titel California Dreaming und I can see clearly now zu hören, begleitet von dem Pianisten Christoph Ascher, der wieder einmal seinen Platz an dem über 100 Jahre alten Klavier eingenommen hatte. Der Chorleiter Roland Xander erklärte seine Gedanken zur Liedfolge, die auch ruhige, teilweise sakrale und den geheimnisvoll-schwermütigen Titel Hallelujah beinhalten würde. Bereits bei diesem Song war der Funke auf das Publikum übergesprungen, denn den Sängerinnen und Sängern konnte man durch die Leidenschaft ihres Vortrages die eigene Rührung anmerken. Lieder, wie Evening Rise und Lean on me taten ein Übriges. Einen Stimmungswechsel zum Fröhlichen brachten die dann folgenden Titel aus Sister Act, I will follow him und Hail Holy Queen.

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Hier ein Wort zum Gospel an sich:

„Gospel (engl. für Evangelium) bzw. Gospelmusik hat seinen Ursprung im Liedgut, den Spirituals, der schwarzen amerikanischen Sklaven des 19. Jahrhunderts. Aus diesen Liedern, die zum Teil aus der Vermischung von traditionellen protestantischen Psalmgesängen sowie afrikanischen Rhythmen und Gesangsstilen hervorgingen, ist im Laufe des 20. Jahrhunderts, parallel zum Blues und Jazz, in den USA eine lebendige christliche Musik entstanden.“ (Quelle http://www.gospel.de/was-ist-gospel/).

Nach einer Pause ging es weiter mit Mama Loo und Mexico, Titel, die in den 60-er Jahren von den Les Humphries zu Evergreens gemacht wurden. Hier ging das Publikum ganz besonders mit. Es wurde mitgesungen, geklatscht, mit den Fingern geschnippt und auf der Stelle getanzt. Den Song Rock my Soul hatte Roland Xander mit seinem Chor im Reggae-Stil aufbereitet, was dem Publikum außerordentlich gefiel.

Ernst wurde es bei dem Lied Shine your light on me Jesus. Dieser Titel wurde immer als Solo von der im März d. J. verstorbenen Renate Hammacher vorgetragen. Ernste Mienen verrieten, dass man den Verlust dieses Chormitglieds noch nicht verkraftet hatte. Das dann folgende Lied The Rose, das die Liebe unberechenbar als wildes Wasser, Feuer und Sturm beschreibt, aber auch als eine Rose, die im Herbst vergeht, um im Frühling wieder neu zu erblühen, war verantwortlich dafür, dass an der Stelle Taschentücher gezückt werden mussten!

Der Song We shall overcome konnte von allen mitgesungen werden und erfüllte die Herzen mit der Hoffnung, dass alles noch gut werden kann. Dieser Titel sollte den Abschluss des Konzertes bilden. Aber so schnell ließ das Publikum den Chor nicht von der Bühne. Standing Ovations wollten nicht enden. Wie sich herausstellte, hatte Roland Xander als Zugabe Rockin‘ around the Christmas Tree vorbereitet, was ausgesprochen gut zur Jahreszeit passte. Nach drei weiteren Zugaben ließ man den Chor endlich gehen, jedoch nicht ohne das Versprechen, noch viele weitere Gastspiele im FuNTASTIK zu geben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Chor und Publikum im Laufe des Konzertes zu einer Einheit verschmolzen waren. Beglückte Menschen verließen das FuNTASTIK.

Für den SüdWestWind und die Kulturkreisler
Ursula Schlößer

Gekrönte Häupter…

Sehr aufmerksame und liebe Kinder der Kita Rapunzel von der Fröbelstraße in Bergheim lauschten dem Märchen von der Prinzessin auf der Erbse. Es war erstaunlich, was die Kinder alles auf den überlebensgroßen Bildern, die per Beamer an die Leinwand projiziert waren, entdeckten, während sie erfuhren, dass nur eine echte Prinzessin eine Erbse durch zwanzig Matratzen und zwanzig Daunendecken spüren konnte. Das bewies ihr Interesse und ihr Sprachvermögen.

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Großes Lob ging an die beiden begleitenden Erzieherinnen, Sonia Ciepiela und Christina Tini. Zur Belohnung gab es selbst gebackenes Kronengebäck.

Dann durfte sich jedes Kind selbst eine Krone basteln und mit Pseudo-Edelsteinen bekleben. Frau Büggel von der Stadtbibliothek hatte alle Vorkehrungen getroffen, die Pappen vorgezeichnet, Kleber und Edelsteine besorgt und natürlich Gummibänder, die das Aufsetzen der Kronen erst ermöglichten. Dafür wurde sie ebenfalls gekrönt. Es war ein Heidenspaß für alle und Pinguin Paule, Maskottchen der Lesepaten, schaute zu.

Die Vorleseaktionen in der Stadtbibliothek setzten sich den ganzen Tag fort.

Für den SüdWestWind
Ursula Schlößer/Lesepatin

Gospelchor zum 3. Mal im FuNTASTIK

Am Freitag, den 17. November 2017 um 19:00h gibt es im FuNTASTIK in der Meissener Strasse 7 in Bergheim auf vielfachen Wunsch wieder einmal ein Gospel-Konzert.

Die Kulturkreisler des SüdWestWind freuen sich, dass sie die Sängerinnen und Sänger der Formation Rhythm ‚n‘ Joy, die häufig in Kölner Kirchen auftreten, zum dritten Mal verpflichten konnten.

Bereits 2013 und 2015 hatte der Chor unter der Leitung von Roland Xander, begleitet von dem Pianisten Christoph Ascher, das Publikum gerockt und zu begeistertem Mitsingen und Mitklatschen gebracht. Jetzt darf man gespannt sein, ob weitere Evergreens das breit gefächerte Repertoire ergänzen werden. An Titeln, wie „Lean on Me“, „Rock my Soul“ und „We shall overcome“ wird der beliebte Chor jedoch keinesfalls vorbeikommen.

Eintrittskarten zum Preis von € 5 sind an der Abendkasse erhältlich. Auch Erfrischungsgetränke werden zu moderaten Preisen angeboten. Einlass ist bereits um 18:30h. Um einen Sitzplatz zu ergattern, wird rechtzeitiges Erscheinen empfohlen.

Ihr seid/Sie sind herzlich eingeladen.

Für den SüdWestWind und die Kulturkreisler
Ursula Schlößer